Wissenschaftler der Universität Genua und der italienischen Multiple-Sklerose-Stiftung haben zu dieser Fragestellung eine randomisierte, vergleichende, kontrollierte Studie mit 30 Multiple-Sklerose(MS)-Patienten durchgeführt.

Ausschlusskriterien waren die Einnahme von Steroiden oder eine Verschlechterung des Punktwerts auf der Expanded Disability Status Scale (EDSS) innerhalb der letzten drei Monate, psychiatrische Erkrankungen und schwere kognitive Einschränkungen.

Vor und nach der Intervention wurde bei allen Teilnehmern die motorische Leistungsfähigkeit gemessen. Dafür nutzten die Forscher verschiedene Assessments und Instrumente, unter anderem den Action-Research-Arm-Test (ARAT) und den Nine-Hole-Peg-Test (NHPT). Außerdem analysierten sie die Gehirnaktivierung mithilfe von funktioneller Magnetresonanztomografie während der Ausübung von Koordinationsübungen mit der rechten dominanten Hand, wobei die Patienten die einzelnen Finger mit dem Daumen nacheinander antippen sollten.