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Italienische Wissenschaftler inkludierten 26 Patienten mit progredienter Multipler Sklerose (MS) und leichten Einschränkungen der oberen Extremität. Sie wurden entweder einer Kontrollgruppe mit passiven Mobilisationen oder der Interventionsgruppe mit einer aktiven Therapie zufällig zugeordnet (je n = 13). Zu Studienbeginn und -ende fanden Untersuchungen mithilfe konventionellem und funktionellem MRT statt. Weitere Assessments waren Action Research Arm-Test, Nine-hole Peg-Test, ABILHAND-Fragebogen, modifizierte Fatigue Impact Scale (MFIS) und Messungen der Fingermotorik. Nach der Intervention war die Interventionsgruppe der Kontrollgruppe überlegen, und zwar in Fingermotorik, Fatigue-Symptomatik und den Ergebnissen im MRT (bessere Vernetzung innerhalb des Zerebellums und Thalamus). Verbesserungen der Motorik korrelierten positiv mit thalamischen und sensomotorischen Vernetzungen. Die Autoren empfehlen daher aufgabenorientierte Übungsinterventionen für MS-Patienten mit leichten Einschränkungen der oberen Extremität.