Es gibt Sportgeräte, die je nach Bewegung ein musikalisches Geräusch von sich geben, zum Beispiel einen Ton. In der Bewegungsabfolge entsteht daraus eine eigens geschaffene Musikkomposition. Dieser Effekt der selbstbestimmten Musikproduktion wirkt sich laut einer Studie positiv auf das Erleben von Schmerzpatienten aus. Warum das so ist und inwiefern diese Trainingsmethode auf rehabilitative Maßnahmen Einfluss nehmen könnte, erklärt der Erstautor Prof. Dr. Thomas Fritz im Interview.

Thomas Fritz

Thomas Fritz

Prof. Dr.; Leiter der Arbeitsgruppe „Music Evoked Brain Plasticity“ in der Abteilung Neurologie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig; Forschungsgastprofessur für empirische Musikforschung am Institute for Psychoacoustics and Electronic Music (IPEM) an der University of Gent in Belgien; bekannt für seine Arbeit über psychologische und physiologische Effekte von Musik und deren neuroanatomische Grundlagen.