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An dieser qualitativen Studie aus den Niederlanden nahmen 21 Patienten im Alter zwischen 24 und 76 Jahren teil, 14 mit akuten und sieben mit chronischen muskuloskelettalen Beschwerden, wie zum Beispiel Nacken-, Schulter-, LWS- oder Hüftschmerzen. Eingesetzte patientenzentrierte Fragebögen waren unter anderem Neck Disability Index, Hip Osteoarthritis Outcome Scale und numerische Schmerzskala. Die Forscher interessierten sich für Barrieren und Förderfaktoren für das Ausfüllen der Fragebögen. Drei Hauptthemen ergaben sich: – Anwendbarkeit, – Kommunikation mit dem Physiotherapeuten und gemeinsame Entscheidungsfindung, – externe Informationsweitergabe. Allgemein fanden die Patienten die Fragebögen nützlich. Barrieren waren hingegen – schlechte Computerkenntnisse bei Online-Fragebögen, – Zeitverlust, wenn Fragebögen in der Therapiezeit ausgefüllt werden, – fraglicher Nutzen für Patienten mit rezidivierenden Beschwerden und – Skepsis hinsichtlich der Weitergabe der Ergebnisse an die Krankenkassen.