Frau F. arbeitet trotz ihres Alters noch als Fotografin. Allerdings leidet sie seit vielen Jahren unter Rückenschmerzen. Seit zwei Jahren klagt sie über Ausstrahlungen in die Beine – die Diagnose: Spinalkanalstenose. Aktivierende Therapien verschlimmerten die Symptome bisher, deshalb schlägt ihr der Physiotherapeut einen myofaszialen Therapieansatz vor.

Spezifischen Rückenschmerz therapieren

Lumbale Spinalkanalstenosen und myofasziale Veränderungen (1) gelten als zwei spezifische Ursachen für Rückenschmerzen. Leitsymptome sind die Claudicatio spinalis mit einer Kraftlosigkeit der Beine beim aufrechten Gang und die degenerative LWS-Instabilität. Die Spinalkanalstenose verläuft langsam progredient und zwangsläufig „immobilisierend“. Die konservative Therapie hat ihren Stellenwert zu Beginn der Behandlung, kann den Verlauf jedoch nur abmildern. (2)