Dänische Forscher führten eine randomisierte kontrollierte Studie mit 150 Patienten durch, welche aufgrund einer akuten Exazerbation ihrer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hospitalisiert wurden.

Die Studienteilnehmer wurden auf zwei Gruppen verteilt. Die Interventionsgruppe (IG) startete zwei Wochen nach Entlassung aus dem Krankenhaus (n=76, nach drop out 70) mit ihrem Programm, die Kontrollgruppe (KG) erst zwei Monate nach Entlassung, in der stabilen Phase der Erkrankung (n=74, nach drop out 61). Beide Gruppen wurden medizinisch nach den GOLD-Richtlinien (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease) behandelt. Zudem erhielten sie eine Atemtherapie. Einschlusskriterien: Hospitalisierung mit akuter Exazerbation der COPD, älter als 18 Jahre und selbstständige Gehfähigkeit für mindestens zehn Minuten. Zu den Ausschlusskriterien gehörten unter anderem eine Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten, ein Wohnsitz außerhalb des Rekrutierungsgebietes, die Entlassung an einen anderen Ort als den eigenen Wohnsitz oder die Teilnahme an einem anderen Reha-Programm.