Ziel dieser Studie aus Israel war es, zu untersuchen, ob ein zusätzliches Ausdauertraining einen ergänzenden positiven Effekt bei Patienten mit unspezifischen Nackenschmerzen hat. Daher schlossen die Forscher insgesamt 139 Patienten in ihre multizentrische Studie ein und verteilten sie per Zufall auf zwei Gruppen. Es galten folgende Einschlusskriterien: die Diagnose primäre Nackenschmerzen beziehungsweise -beschwerden über mindestens vier Wochen mit oder ohne ausstrahlende Schmerzen, Überweisung in eins der neun Studienzentren durch einen Arzt, ein Alter zwischen 30 und 70 Jahren, ein Wert von mehr als 10 von 50 Punkten im Neck Disability Index (NDI) sowie ein inaktiver Lebensstil. Ausgeschlossen wurden Patienten mit Red Flags (zum Beispiel maligne Prozesse, spinale Frakturen oder Cauda-Equina-Syndrom), früheren Frakturen im Bereich der Halswirbelsäule oder Schulter, Subluxationen, Operationen, spinalen Infektionen, Migräne, Fibromyalgie oder rheumatoider Arthritis. Auch Schwangere und Patienten, die in den letzten sechs Monaten wegen der Nackenschmerzen bereits in chiropraktischer oder physiotherapeutischer Behandlung waren, durften nicht teilnehmen.