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Schwedische und kanadische Wissenschaftler untersuchten in einer randomisierten kontrollierten Studie die Auswirkung verschiedener Interventionen auf die Zielgrößen Schmerzintensität, schmerzbedingte Einschränkungen, von den Patienten selbst wahrgenommene Genesung und Krankschreibungen. Die Nachuntersuchungen an 619 Erwachsenen mit subakuten oder anhaltenden Nackenschmerzen erfolgten nach sieben, zwölf, 26 und 52 Wochen. Es gab drei Interventionsgruppen: – Massage (n = 145), – angeleitete Kräftigungs- und Dehnungsübungen (n = 160), – eine Kombination aus beidem (n = 169). Außerdem eine Kontrollgruppe (n = 147), die nur den Hinweis erhielt, aktiv zu bleiben. In der Nachuntersuchung nach zwölf Monaten ähnelten sich die Gruppen bezogen auf Schmerzintensität und Behinderung. Kurzfristig linderten jedoch Massage, die Kombinationstherapie oder Übungen die Schmerzen mehr als die Kontrollintervention. Auch die subjektive Wahrnehmung der Genesung war kurz- und langfristig höher als in der Kontrollgruppe.