Posturale Instabilität und Sturzangst sind die zwei häufigsten Gründe, warum Menschen mit neurologischen Erkrankungen unter Einschränkungen ihrer Mobilität und Lebensqualität leiden. Eine Kombination von sensomotorischen Interventionen und aktiver Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren etabliert. Hinzu kommen neue Technologien und Geräte, die mit multisensorischen Informationen und erweitertem Feedback arbeiten. Ziel dabei ist die Verbesserung der Effektivität der bisherigen Maßnahmen durch die Integration eines kognitiven Paradigmas. In diesem Zusammenhang könnte vibrotaktiles Feedback einen peripheren therapeutischen Input bieten, der räumliche und propriozeptive Informationen bei der Durchführung von aufgabenspezifischen Übungen liefert.