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Französische Wissenschaftler recherchierten in den Datenbanken MEDLINE, SCOPUS und CENTRAL Library und erstellten eine systematische Übersichtsarbeit der Literatur bis März 2018. Sie inkludierten elf randomisierte kontrollierte Studien, in denen technologiegestützte Übungen (Exergaming, zum Beispiel Nintendo Wii oder Dance Dance Revolution) mit konventioneller Therapie beziehungsweise der üblichen Versorgung verglichen wurden. Die inkludierten Patienten hatten Morbus Parkinson, Schlaganfall oder Multiple Sklerose. Exergaming als Heimübungsprogramm hat einen – wenn auch begrenzten – positiven Effekt auf die obere und untere Extremität. Das Risiko für einen Therapieabbruch war etwas höher bei den Exergaming-Interventionen (51 Patienten) als bei den konventionellen Interventionen (23 Patienten). Die Autoren sehen Exergaming als eine sichere und wirksame Alternative zu konventionellen Heimübungen an.