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Diese Studie stammt aus Hongkong. Eine systematische Literatursuche bis Juli 2018 erbrachte zehn Studien mit insgesamt 1.462 Patienten. Die Kosteneffektivität wurde unter anderem mit Quality-Adjusted Life Years (QALYs) gemessen, die Qualität der Evidenz wurde mit der PEDro-Skala bestimmt. Für ältere Erwachsene mit vaskulär bedingten kognitiven Einschränkungen sind die Interventionen aerobes Training, Muskelkräftigung und die Kombination aus Kräftigung, Dehnung und Balanceübungen potenziell kosteneffektiv. Sturzprävention war empfehlenswert für Patienten mit Morbus Parkinson und Multipler Sklerose. Physiotherapie als zusätzliche Behandlung zur Schmerzlinderung bei einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) war ebenfalls kosteneffektiv, im Gegensatz zu zusätzlichen Physiotherapieeinheiten bei Zerebralparese, die von Physiotherapieassistenten oder Angehörigen durchgeführt wurden. Auch die Verwendung moderner Therapieverfahren wie Robotik oder Wii-Therapie zur Verbesserung der Handmotorik nach Schlaganfall rechneten sich nicht, genauso wenig wie Gruppentherapie für leichte Alzheimererkrankungen.