Die Lebensqualität von Patienten mit Morbus Parkinson kann auch durch Angstsymptome beeinträchtigt werden. Diese werden eventuell durch sensorische Defizite hervorgerufen, die sich negativ auf die Bewegungssicherheit auswirken. Daher untersuchte ein internationales Forscherteam, ob sich die Konzentration der Aufmerksamkeit auf sensorisches Feedback während zielorientierter Übungen positiv auf die Angstsymptomatik auswirkt. 

Die Forscher definierten folgende Einschlusskriterien: die durch einen Neurologen bestätigte Diagnose idiopathisches Parkinsonsyndrom und die Fähigkeit, ohne Hilfestellung für fünf Minuten zu stehen und zehn Meter zu gehen. Außerdem mussten die Patienten in der Lage sein, einfache verbale Instruktionen in englischer Sprache zu verstehen. Patienten mit Demenz, Diabetes, peripheren Neuropathien oder anderen neurologischen Erkrankungen wurden ausgeschlossen.