[js] Eisen kommt im menschlichen Körper natürlicherweise vor. Bei Menschen mit Parkinson verteilt es sich jedoch auf ungewöhnliche Art im Gehirn. Dies zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die im Fachjournal „Brain“ erschienen ist. Forscher um Prof. Peter Nestor wendeten eine spezielle Form der Magnetresonanztomografie (MRT) an, mit der die Eisenverteilung im gesamten Gehirn dargestellt werden kann – eine solche Untersuchung wurde hier erstmals für die Parkinson-Krankheit durchgeführt. Dieser Ansatz könnte die Diagnose von Parkinson verbessern und neue Erkenntnisse über die Krankheitsmechanismen ermöglichen.