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Die Literatur zeigt, dass sowohl herkömmliche Übungen als auch Bewegungstherapie im Wasser das Freezing-Phänomen bei Morbus Parkinson positiv beeinflussen. Italienische Forscher untersuchten nun, ob eine Kombination dieser Therapieformen noch wirksamer ist. Sie inkludierten 60 stationäre Patienten, diese wurden randomisiert für vier Wochen einer multidisziplinären intensiven Reha-Maßnahme mit oder ohne Bewegungsbad zugeordnet (jeweils n = 30). Sie ähnelten sich in Bezug auf die Schwere der Erkrankung (Stadieneinteilung nach Hoehn und Yahr), Geschlecht und Alter. Eine Limitation der Studie ist die fehlende Kontrollgruppe und das fehlende längerfristige Follow-up. Die primäre klinische Zielgröße Freezing wurde mit dem Freezing of Gait Questionnaire (FOGQ) untersucht. Sekundäre Outcomes waren unter anderem die Ergebnisse von Unified Parkinson Disease Rating Scale (UPDRS), Timed-Up-and-Go-Test (TUG) und Sechs-Minuten-Gehtest (6MWT). Nach der Intervention hatten sich beide Gruppen signifikant in allen Parametern verbessert, ohne Gruppenunterschied.