Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) werden angeleitete Übungen empfohlen. Dabei spielen selbstständig zu Hause absolvierte Übungsprogramme eine große Rolle, zumal sie einfacher durchzuführen sind. Ein australisches Forscherteam untersuchte in dieser systematischen Literaturstudie mit Meta-Analyse, ob Heimübungen auch tatsächlich effektiv für PAVK-Patienten sind. Das Review wurde in Anlehnung an die PRISMA-Kriterien erstellt, die Recherche erfolgte bis September 2018 in den Datenbanken Web of Science, Scopus, MEDLINE, PubMed, Cochrane Library und Embase. Die Autoren schlossen in ihre Recherche nur randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) ein, in denen PAVK-Patienten entweder Heimübungen durchführten und Edukationseinheiten erhielten zur Verbesserung der Motivation und Adhärenz (Interventionsgruppen) oder keine Übungsintervention erhielten (Kontrollgruppen). Ein weiteres Einschlusskriterium war die Verwendung von objektiven Assessments zur Beurteilung der Gehfunktion und der körperlichen Leistungsfähigkeit. Eingeschlossen wurden elf RCTs aus den USA, Großbritannien und Dänemark mit insgesamt 807 Patienten. In allen führten die Patienten drei- bis fünfmal wöchentlich Gehübungen für sechs bis 36 Wochen durch. Das Verzerrungsrisiko der Studien wurde mit dem Cochrane Tool bewertet, es war aufgrund der gewählten Einschlusskriterien dieses Reviews gering. Die Meta-Analyse lieferte folgende signifikante Ergebnisse: