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Dieser Frage gingen Forscher aus den USA nach und studierten 53 Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK). Diese wurden zufällig entweder auf die Kontrollgruppe mit Laufbandtraining (n=25) oder die Interventionsgruppe, die ein Gehtraining im warmen Wasser absolvierte (n= 28) verteilt. Die Interventionen erstreckten sich über zwölf Wochen. Zu den klinischen Zielgrößen gehörten unter anderem der Knöchel-Arm-Index (ankle-brachial index – ABI), die Zeit bis zum Beginn der Claudicatio-Symptome, die arterielle Steifheit, die Strecke im Sechs-Minuten-Gehtest (6MWD) und der Blutdruck. In beiden Gruppen verringerte sich unter anderem die arterielle Steifiheit, der Blutdruck und der Körperfettanteil. Die Gehstrecke (6MWD) erhöhte sich in beiden Gruppen, Claudicatio-Symptome setzten später ein. Die Interventionsgruppe war der Kontrollgruppe signifikant überlegen. Die Autoren schlussfolgern daher, dass sich sowohl ein Laufbandtraining als auch Gehen im warmen Wasser positiv auf die kardiovaskuläre Funktion und Leistungsfähigkeit von Menschen mit pAVK auswirken. Die Wassertherapie zeigt jedoch stärkere Effekte.