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Die positiven Auswirkungen von Training auf Gangparameter sind bekannt. Was aber passiert auf Zellebene und spielt das Therapiesetting eine Rolle? Wissenschaftler inkludierten 114 Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und randomisierten sie für zwölf Wochen in drei Gruppen (je n = 38): 1) angeleitetes Gehtraining, 2) Gehtraining als Heimübungsprogramm, 3) Kontrollgruppe mit niedrig dosiertem Krafttraining (ohne Gehtraining). Nach der Intervention verbesserten sich beide Gehgruppen im Laufbandtest in der maximalen Gehstrecke, die Kontrollgruppe nicht. Die endotheliale Apoptose (Zelltod) verringerte sich in den beiden Interventionsgruppen. Auch die Biomarker wurden positiv beeinflusst, zum Beispiel erhöhte sich der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor A, während der Blutzuckerspiegel und Entzündungsbiomarker sanken. Hier war das Heimprogramm dem angeleiteten Training sogar leicht überlegen.