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Auf der Intensivstation ist die Mobilisation aus dem Bett nicht immer möglich, deswegen erfolgen oftmals alternative Übungen im Bett mit niedriger Intensität. Eine Studie verglich den Effekt von vier verschiedenen Interventionen, die im Bett auf der Intensivstation durchgeführt werden: passives Durchbewegen, passives Bettergometertraining, elektrische Stimulation des M. quadriceps sowie Radfahren mit funktioneller elektrischer Stimulation (FES). Jeweils für zehn Minuten wurden die vier Maßnahmen bei 20 sedierten, beatmeten Erwachsenen mit Pneumonie, Sepsis, COPD, Herzinfarkt oder einer Überdosis von Drogen durchgeführt. Die Patienten waren bei Bewusstsein und wiesen keine Kontraindikationen für die Behandlungen auf. Die Reihenfolge der Maßnahmen war randomisiert. Die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System wurde mit dem Doppler-Ultraschall gemessen. Weiterhin war der Einfluss der Interventionen auf die Rechtsherzfunktion, den pulmonalen und arteriellen Blutdruck von Interesse sowie die Mikrozirkulation im M. quadriceps vastus lateralis.