Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden insbesondere bei Belastung unter Atemnot. Damit die Patienten nicht in einen Teufelskreis aus Inaktivität und fortschreitender Dekonditionierung geraten, der letztlich zu einer Verstärkung der Atemnot führt, müssen sie unter professioneller Anleitung trainieren. Dafür ist eine detaillierte Anamnese sowie Untersuchung von Leistungsfähigkeit und Lebensqualität wichtig. Und es gibt inzwischen „offene Türen“ für den Zugang zu physiotherapeutischen Leistungen.

Das Akronym COPD leitet sich aus dem Englischen ab und steht für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“. Der Begriff beschreibt eine chronisch progrediente Lungenkrankheit mit einer Obstruktion, die nach Gabe von atemwegsweitenden Medikamenten nicht vollständig reversibel ist. Die COPD geht mit einer gesteigerten Entzündungsreaktion in den Atemwegen einher, die durch die langjährige Inhalation von Partikeln und Gasen ausgelöst wird. Exazerbationen und Komorbiditäten können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen (1, 2).