Jeder weiß es: Bewegung ist das „A und O“ für einen gut funktionierenden Körper. Und das Beste daran: Sie ist nahezu ohne Nebenwirkungen. Trotzdem gibt es immense Barrieren – vom eigenen Schweinehund bis zum Zeitmangel. Deshalb ist die Integration von funktionellen Bewegungen in die Therapie wichtig, damit Patienten frühzeitig die positiven Effekte wahrnehmen und sie im Anschluss fortführen. Der Autor stellt Ihnen zwei Beispiele vor.

Aufgrund der Häufung moderner Volkskrankheiten, wie zum Beispiel chronische Rückenschmerzen, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und psychosomatische Erkrankungen,  muss das Gesundheitssystem neue Antworten und zuverlässige Herangehensweisen finden. Eine Methodik, die bereits im 20. Jahrhundert von dem deutschstämmigen Joseph Pilates entwickelt wurde, hat Potenzial, das Bestreben nach einer aktiven Herangehensweise an die wachsenden Gesundheitsprobleme zu unterstützen (1).

Frühfunktionelles Training

Das frühfunktionelle Training ist im Bereich der Physiotherapie und Rehabilitation eine bedeutsame Maßnahme und kann auch durch spezielles Traininga erreicht werden. Dieses betont in seinem methodischen Ansatz die Vernetzung der Ressourcen des Körpers. Der reibungslose Übergang vom therapeutischen Umfeld zu den körperlichen Anforderungen des Alltags und die präventiven Aspekte zur Vermeidung von Verletzungen stehen im Mittelpunkt.