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Osteopenie ist eine Minderung der Knochendichte und somit eine mögliche Vorstufe für Osteoporose. Italienische Forscher untersuchten an 33 postmenopausalen Frauen mit Osteopenie, wie sich Krafttraining auf Lebensqualität, Knochenstruktur und Zellen des Knochenstoffwechsels auswirkt. Diese klinischen Zielgrößen wurden zu Studienbeginn, nach einem und nach drei Monaten gemessen. Nach drei Monaten hatte sich unter anderem die Anzahl der Zellen erhöht, die Osteoblastenvorläufer sind. Ebenfalls zugenommen hatten die maximale Sauerstoffaufnahme, das Einwiederholungsmaximum an den beiden Kraftgeräten Pull-Down (M. latissimus) und Beinpresse und sogar die Körpergröße. Auch die Lebensqualität hatte sich verbessert, bezogen auf Schmerzen sowie mentale und körperliche Funktion. Diese Ergebnisse zeigen, dass Krafttraining bei postmenopausalen Frauen mit Osteopenie die Lebensqualität erhöht und tatsächlich einen Effekt auf zellulärer Ebene hat, unter anderem auf die Anzahl der noch undifferenzierten Osteoblasten-Vorläuferzellen.