Basketball, Fußball, Hockey – diese Sportarten stellen besonders hohe Anforderungen an die Sprunggelenke. Denn sie haben viele, schnelle und multidirektionale Richtungswechsel, eine Vielzahl von verschiedenen Sprüngen sowie häufige Zweikampfsituationen. Und das, obwohl diese Gelenke bereits das gesamte Körpergewicht tragen und damit hohe Lasten tolerieren müssen. Rehabilitation und Prävention sollten daher eng miteinander verbunden sein.

Schaut man in den Sportreport der VBG (1), so bildeten die Sprunggelenksverletzungen beim Basketball mit rund 19 Prozent die größte Gruppe bei den Verletzungen. In anderen Teamsportarten, wie Fußball (rund 13 Prozent) und Handball (rund 14 Prozent), stellten die Sprunggelenksverletzungen einen erheblichen Anteil an Verletzungen dar. Auch im Feldhockey betrafen die meisten Verletzungen die unteren Extremitäten (Oberschenkel, Knie und Knöchel), sie traten zu rund 58 Prozent ohne Kontakt auf (2). Die besondere Bedeutung dieses Verletzungsbildes wird aktuell dadurch deutlich, dass die VBG im Januar 2019 mit „Return-to-Competition“ ein eigenes Testmanual zur Beurteilung der Spielfähigkeit nach Sprunggelenksverletzungen veröffentlichte (3).