Therapie
pt April 2020

PT bei amyotropher Lateralsklerose

Online-Patientenbewertung verdeutlicht sehr hohe Therapiezufriedenheit
Im Gespräch mit André Maier
Lesezeit: ca. 9 Minuten
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Dr. med. André Maier

Lars H..bner

Als Facharzt für Neurologie ist er in der ALS-Ambulanz der Charité – Universitätsmedizin Berlin tätig. Seine Schwerpunkte umfassen die spezialärztliche Versorgung von Patienten mit ALS und benachbarten Indikationen, eine medikamentöse Therapie der ALS und eine symptomatische Behandlung der Spastik und Sialorrhoe mit Botulinumtoxin-Injektionen. Als zertifizierter Studienarzt und wissenschaftlicher Autor betreut er zudem wissenschaftliche Projekte im Bereich der Versorgungsforschung.

Kontakt: andre.maier@charite.de

Nicht heilbare Erkrankung

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine neurologische Erkrankung mit chronisch fortschreitendem Verlauf. In den Nervenzellen von Gehirn und Rückenmark kommt es zu pathologischen Ablagerungen (Proteinopathie): Natürlich vorkommende Eiweiße ändern ihre Struktur und Form. Dadurch ziehen sich die Eiweiße gegenseitig an, es entstehen Proteinaggregate, welche schließlich in großer Zahl die Nervenzelle beeinträchtigen. Dabei verlieren die geschädigten motorischen Nervenzellen ihre Funktion – die willkürliche Steuerung der Muskulatur. Diese Neurodegeneration führt für die Patienten zu spürbarer Muskelschwäche, Atrophie, Spastik und Funktionsverlusten. Infolgedessen ist die Mobilität der unteren und oberen Extremität sowie des Rumpfes eingeschränkt. Es kann bis hin zu einer vollständigen Lähmung der Skelett- sowie der Zungen und Schluckmuskulatur führen (1).

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pt April 2020

Erschienen am 31. März 2020