Die FIBO ist die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit und findet vom 2. bis 5. April 2020 auf dem Messegelände in Köln statt. Zum ersten Mal organisiert die pt auch zu dieser Großveranstaltung einen Kongresstag und setzt so das Erfolgskonzept der pt HOLIdays fort. Am Samstag den 4. April gibt es daher wieder evidenzbasierte und praxisorientierte Workshops von unseren Experten.

[tb] Die FIBO hat sich zu einer der am stärksten wachsenden Leitmessen im internationalen Vergleich entwickelt und sich in Fläche, Aussteller- und Besucherzahlen nahezu verdoppelt. 145.000 Besucher, 140 Nationen, 1.100 Aussteller sowie 300 Shows und Vorträge – so lauten die aktuellen Zahlen der Veranstalter.

In den kommenden Jahren möchte die FIBO die thematische Bandbreite am Standort in Köln weiter ausbauen. So gibt es 2020 bereits einige Neuerungen. Die Hallenplanung wurde zum Beispiel neu konzipiert und setzt auf die Trendthemen der Branche. Es gibt zwei zusätzliche Businesshallen und die Veranstalter ermöglichen es durch neue Konzepte Themenwelten wie New Business, Health oder Global Trading zentral abzubilden. 

Die Halle 8 wird 2020 zur Gesundheitshalle mit Produkten und Konzepten im Bereich der Trainingstherapie, Trainingsgeräte sowie Physiotherapieausstattung und -bedarf. Die FIBO unterstützt damit den zweiten Gesundheitsmarkt, der innerhalb der Branche zu den Wachstumstreibern zählt. 

Die pt-Redaktion hat nun 2020 erstmals das Kongressprogramm mitgestaltet und begleitet am Samstag den 4. April 2020 insgesamt zwei Themenblöcke.

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Herausforderungen für Sportphysiotherapeuten: Leistungssportler und Kinder

Sportphysiotherapeuten stehen vielen Herausforderungen gegenüber: Entweder weil die Anforderungen in der jeweiligen Disziplin besonders hoch sind oder weil die Zielgruppe eine spezifische Herangehensweise erfordert. In diesem Themenblock geht es zum einen um Extremsportler und ihre Betreuung und zum anderen um die besonderen Herausforderungen beim Training mit Kindern und Jugendlichen.

Extremsportler sind in der Regel fit, die körperliche Belastbarkeit ist demnach normalerweise kein Thema für diese Athleten. Vielmehr stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten eventuell auch auf mentaler Ebene nötig sind, um den extremen Anforderungen im Wettkampf gerecht werden zu können.

Kinder haben meist von Natur aus Spaß an Bewegung – sie rennen, springen, klettern und raufen. Viele sind auch in Sportvereinen aktiv, spielen Fußball oder gehen anderen Hobbys nach. In den wenigsten Fällen findet aber ein am biologischen Alter angepasstes und motivierendes Krafttraining statt.

Profisportler betreuen

Im Profisport spielt insbesondere die Prävention von Verletzungen und Überlastungserscheinungen eine große Rolle – es gibt viele wirksame Ansätze, der Transfer in die Praxis ist aber nach wie vor eine Herausforderung. Das Informationsdefizit besteht dabei nicht nur bei den Sportlern selbst, sondern auch bei Trainern und Therapeuten. Sollte es während des Trainings oder im Wettkampf zu Verletzungen gekommen sein, ist eine sportartspezifische Rehabilitation nötig.

Im Basketball sind unter anderem Beschwerden in Hüfte und Leiste häufig. Die gilt es, im besten Fall zu vermeiden. Sollten diese Probleme dennoch auftreten oder sogar persistieren, ist ein aktives Rehabilitationsmodell wichtig.

Im Fußball kommt es entweder zu langfristig entstandenen Überlastungserscheinungen oder zu akuten Verletzungen während des Spiels. In beiden Fällen müssen Ärzte und Therapeuten im Team zusammenarbeiten.