Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Oktober 2021

Pulmonale Fibrose: Hat körperliches Training positive Effekte auf Lebensqualität und kardiopulmonale Funktion?

Lesezeit: ca. 1 Minute
connel / shutterstock.com

Ziel des Forscherteams war es, eine Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien durchzuführen, welche den Nutzen von Training bei älteren Patienten mit pulmonaler Fibrose evaluierten. Hierzu wurden Publikationen aus verschiedenen medizinischen Datenbanken bis einschließlich April 2021 abgerufen. 13 Primärstudien mit insgesamt 669 Patienten eigneten sich für den Einschluss in die Auswertung.

Die Forschenden berücksichtigten Alter, Body-Mass-Index sowie Übungsfrequenz, -intensität, -typ und -dauer und dokumentierten spezifische Daten, dazu gehörten unter anderem 6-Minuten-Gehtest, maximaler Sauerstoffverbrauch, verschiedene Parameter der Lungenfunktion und die Gesamtpunktzahl im St. George’s Respiratory Questionnaire.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein Training im Rahmen der Rehabilitation die kardiopulmonale Ausdauer und Lebensqualität verbessern kann. Die Verbesserungen im 6-Minuten-Gehtest waren bei moderater Trainingsintensität, kombinierten Übungen (Ausdauer, Kraft, Dehnung, Atemübungen) und bei jüngeren Patienten deutlicher bemerkbar.

Quelle: Li X, et al. 2021. Effects of Exercise Training on Cardiopulmonary Function and Quality of Life in Elderly Patients with Pulmonary Fibrosis: A Meta-Analysis. Int. J. Environ. Res. Public Health. 18, 14: 7643

Link zum Abstract: pt.rpv.media/ncbi34300094

Dieser Artikel ist erschienen in

pt Oktober 2021

Erschienen am 12. Oktober 2021