Höher, weiter, schneller – das brauchen Athleten, aber auch Freizeitsportler nach einer Verletzung in nahezu jeder Disziplin. Nach der Rehabilitation oder längerer Trainingspause können quantitative Sprungtests helfen, die Leistungsfähigkeit der unteren Extremität einzuschätzen. Sie sind sogar ein fester Bestandteil der Leistungsdiagnostik.

Verschiedene Testverfahren können zur Ermittlung der Sprungkraft sowie zur Bestimmung des Schnellkraftverhaltens der Beinstreckerkette durchgeführt werden. Diese Testverfahren sind ebenso Bestandteil des Return-to-Play-Prozesses wie die qualitativen Tests zur Bestimmung der physischen und psychischen Voraussetzungen für High-Impact-Bewegungen wie Lauf-, Stopp- und Start- sowie Sidecut-Manöver (siehe Lesetipp). Diese sind vor allem für Ballsportarten wie Fußball, Handball oder Basketball typisch.