Zur Beantwortung dieser Frage erstellte ein amerikanisches Forscherteam eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse, entsprechend den PRISMA-Leitlinien. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien. Die Interventionsgruppe sollte ein wohnortnahes Übungsprogramm zur Verbesserung von Kraft und / oder Ausdauer für mindestens vier Wochen durchgeführt haben. Die Angst der Erwachsenen mit Rheumatoider Arthritis, Fibromyalgie und anderen rheumatischen Erkrankungen musste erfasst worden sein. Die sprachenunabhängige Recherche berücksichtigte Studien vom 1. Januar 1981 bis zum 6. Januar 2017 in den elektronischen Datenbanken PubMed, SPORTDiscus, CENTRAL, CINAHL, PsycINFO, Web of Science, Scopus und ProQuest sowie weitere Referenzen. Von 639 gesichteten Studien konnten 14 mit insgesamt 926 Teilnehmern (539 Übende) eingeschlossen werden. Das Training dauerte im Schnitt 28,8 ± 14,3 Minuten und fand über 15,8 ± 6,7 Wochen statt, bei einer wöchentlichen Frequenz von 3,3 ± 1,3 Einheiten. Die statistische Auswertung ergab, dass sich durch die Übungen bei den Teilnehmern tatsächlich die Ängste verringerten. Die Number Needed to Treat (NNT) beträgt sechs, das heißt, sechs Patienten müssen Übungen durchführen, damit bei einem ein positiver Effekt in Bezug auf die Angstreduktion erreicht wird. Die Forscher schätzen, dass 5,3 Millionen betroffene inaktive Amerikaner von Übungen profitieren würden.