Die Regenerationsfähigkeit ist eine besondere Qualität, die sehr gut beeinflussbar ist – dies gilt für Profi-Athleten genauso wie für Freizeitsportler. Allerdings steht oftmals vor allem die Trainingsplanung im Fokus und Regenerationsmaßnahmen rücken in den Hintergrund. Einen optimalen Anpassungsprozess kann es jedoch nur geben, wenn nach dem Training auch gezielt Regenerationsmaßnahmen eingesetzt werden.

Was bedeutet Regeneration eigentlich?

Die Zeiten zwischen den Trainingseinheiten sollten genutzt werden, um den durch einen Trainingsreiz ausgelösten Anpassungsprozess im Körper optimal zu unterstützen. Das klingt einleuchtend. Doch die Frage nach dem „Wie“ lässt sich nicht so einfach beantworten. Zunächst muss daher geklärt werden, was überhaupt unter dem Begriff Regeneration zu verstehen ist. Hier können verschiedene Ebenen betrachtet werden, wie beispielsweise die Ernährung und ihr Einfluss auf das biochemische Milieu, die neuromuskuläre Regeneration, die strukturelle Regeneration et cetera. Letztlich funktioniert jedes System des Körpers nach eigenen physiologischen Regeln. Die Regeneration des gesamten Organismus ist daher ein komplexer Prozess, der auch erst in Ansätzen erforscht ist. Im Folgenden wird die Regeneration von Muskeln und Faszien näher beleuchtet.