In dieser Folgestudie untersuchten schwedische Forscher Patientinnen nach Brustkrebserkrankung und durchlaufener Chemotherapie erneut nach zwei Jahren. Sie wollten herausfinden, ob die drei 16-wöchigen Therapiemaßnahmen auch langfristig unterschiedliche Auswirkungen auf die körperliche Aktivität und Gesundheit der Frauen haben. In einer vorausgegangenen Untersuchung hatten sich die beiden Übungsinterventionen nach einem Jahr hinsichtlich Fatigue als effektiv erwiesen. In der 2017 publizierten OptiTrain-Studie hatten die 206 Teilnehmerinnen während der Chemotherapie entweder ein aerobes hochintensives Intervalltraining (HIIT) auf einem Fahrradergometer, ergänzt durch progressive Kräftigungsübungen, oder ein HIIT kombiniert mit moderatem Ausdauertraining (ebenfalls auf dem Ergometer) durchgeführt. Die Probandinnen trainierten zweimal wöchentlich für jeweils eine Stunde und erhielten danach eine Übungsbroschüre und das Angebot, an sieben Motivationsseminaren teilzunehmen. Die Kontrollgruppe bekam die herkömmliche Therapie und Informationen zu körperlicher Aktivität. Die Forscher verglichen die Daten der drei Gruppen zu Therapiebeginn, nach der 16-wöchigen Therapie und nach zwei Jahren: