Den Langzeitergebnissen einer schwedischen Studie zufolge ja, jedoch ohne entscheidenden Einfluss auf Druckschmerzschwelle und übungsinduzierte Hyperalgesie. Die Wissenschaftler evaluierten den Effekt eines Übungsprogramms zur Steigerung der körperlichen Aktivität nach einem und zwei Jahren bei Personen mit Rheumatoider Arthritis. Das Übungsprogramm (Health-Enhancing Physical Activity – HEPA) beinhaltet zweimal wöchentliche Kräftigungsübungen und mindestens 30-minütige Ausdauerübungen in moderater Intensität an den restlichen Tagen sowie eine wöchentliche verhaltenstherapeutische Gruppentherapie. Bei 27 Frauen und drei Männern (mittleres Alter 61 Jahre) wurde nun untersucht, ob die körperliche Aktivität Einfluss auf den Schmerz insgesamt (VAS), die Druckschmerzschwelle (Algometrie) und die übungsinduzierte Hypoalgesie (Algometrie vor, während und nach statischer Muskelkontraktion) hat.