Diese prospektive, multizentrische Kohortenstudie stammt aus den Niederlanden. 173 Patienten mit Rhizarthrose wurden inkludiert. Die Experimentalgruppe erhielt eine Daumenorthese und machte zusätzlich Übungen, die Kontrollgruppe bekam ausschließlich die Orthese. Die primären klinischen Zielgrößen nach drei Monaten waren die Schmerzintensität (VAS) und die Handfunktion, gemessen mit dem Michigan Hand Outcomes Questionnaire (MHQ). Die Patienten der Experimentalgruppe waren der Kontrollgruppe überlegen: Sie hatten weniger Schmerzen, sowohl in Ruhe als auch bei Belastung, und bessere Werte im MHQ, und zwar in den Subskalen Arbeitsleistung, Schmerz, Ästhetik und Zufriedenheit. In der Experimentalgruppe gab es Prädiktoren, die für das klinische Ergebnis relevant waren: unter anderem Ruheschmerz zu Beginn der Intervention, schwere körperliche Arbeit oder Arthrose im Bereich der radialen Handwurzelknochen Os scaphoideum, Os trapezium und Os trapezoideum.