23 Kinder mit Zerebralparese wurden für sechs Wochen zufällig der Interventions- oder der Kontrollgruppe zugeteilt. Während die Probanden der erstgenannten Gruppe robotergestützte Hilfe an Pelvis und Beinen während des Laufbandtrainings erhielten, wurden die Patienten der Kontrollgruppe konventionell begleitet, das heißt mit manueller Unterstützung durch einen Therapeuten. Das Training erfolgte dreimal pro Woche. Die Probanden der roboterassistierten Gruppe verbesserten sich signifikant in der Gehgeschwindigkeit und der Gehstrecke in sechs Minuten. Die Kontrollprobanden veränderten sich hingegen in diesen Parametern nicht. Die Autoren schlussfolgern, dass bei Kindern mit Zerebralparese das roboterassistierte Gehen die Gewichtsverlagerung und Einleitung der Schwungphase fazilitiert und die Gehgeschwindigkeit erhöht.