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Die Autoren dieser Studie aus Kanada schlussfolgern, dass eine Gruppen- und individuelle Therapie wahrscheinlich vergleichbar gut sind. Sie werteten die Daten von Patienten nach operativer Wiederherstellung der Rotatorenmanschette aus. Sowohl die Patienten, die eins zu eins betreut wurden, als auch diejenigen im Gruppensetting erhielten eine standardisierte Nachbehandlung. Die Forscher maßen die aktive Gelenkbeweglichkeit und beurteilten die Funktion mit dem Quick DASH (Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand Questionnaire). Auch die benötigte Anzahl von Therapieeinheiten wurde dokumentiert. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, weder in der Beweglichkeit (Abduktion, Außenrotation, Flexion) noch in der Funktion. Betrachtet man die Charakteristika der Teilnehmer genauer, dann benötigten Patienten im Alter zwischen 60 und 69 Jahren im Gruppensetting mehr Therapieeinheiten als bei der Einzeltherapie. Bei den 50- bis 59-Jährigen gab es hier keine Unterschiede.