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Spanische und britische Wissenschaftler interessierten sich dafür, ob ein nichtinvasives Verfahren die Motorik von Patienten mit Rückenmarksläsionen verbessert. Eine systematische Literaturrecherche ergab 352 Treffer, davon inkludierten sie 13 in ihre Übersichtsarbeit. Insgesamt waren es 55 Patienten, das Rückenmark wurde auf Höhe T11/12 und C4–C7 stimuliert. Alle Studien berichteten über eine verbesserte Motorik der unteren bzw. oberen Extremität, evaluiert mithilfe von Elektromyografie, Messungen der Willkürmotorik, Muskelkraft und Funktion. Diese Ergebnisse sind ermutigend, sollten aber in größer angelegten kontrollierten klinischen Studien weiter untersucht werden, um die optimale Elektrodenanlage und Stromintensität für die Stimulation zu klären.