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Ja, so das Ergebnis dieser amerikanischen Studie. Die Wissenschaftler nutzten Daten von insgesamt 1.835 Patienten, die sie einer speziellen Datenbank (TBI-Practice-Based Evidence) entnommen hatten. Analysiert wurden die Daten von Patienten aus insgesamt neun Reha-Zentren in den USA. Assessments bei der Entlassung aus der Klinik und neun Monate später waren die Satisfaction with Life Scale, Functional Independence Measure sowie weitere Fragebogen zur Erfassung von Partizipation und Gesundheit. Wenn die Familienangehörigen mindestens zehn Prozent der Therapiezeit anwesend waren, verbesserte sich auch die Partizipation in der Gesellschaft im Vergleich zu Patienten, deren Angehörige nur sehr wenig involviert waren – dies evaluierten die Forscher drei und neun Monate nach Entlassung aus der Klinik. Auch die kognitive Funktion war bei den erstgenannten Patienten in der Nachuntersuchung nach neun Monaten besser. Therapeuten sollten demnach Angehörige von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma stärker in die Therapie während der stationären Phase einbinden.