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Koreanische Forscher beurteilten retrospektiv die Daten von 86 Patienten, die zwischen 2010 und 2017 in eine Reha-Einrichtung eingewiesen worden waren. Durch eine Regressionsanalyse konnten Vorhersagefaktoren (Prädiktoren) identifiziert werden, die das Ergebnis im modifizierten Barthel-Index beeinflussten sowie mitbestimmten, ob jemand nach der Akut-Reha nach Hause entlassen werden konnte. Die Prädiktoren waren: Zeitspanne zwischen Schädel-Hirn-Trauma und Beginn der Rehabilitation, Gehirnoperationen, Glasgow Coma Scale und Mini-Mental-State-Test. Ob ein Patient nach Hause entlassen werden konnte, war unter anderem abhängig von vaskulären Risikofaktoren, dem Barthel-Index am Ende der Reha und dem Eigenanteil der Krankenversicherung. Zusammenfassend sind also die funktionellen Ergebnisse der postakuten Rehabilitation von der Schwere der Verletzung, kognitiven Einschränkungen und dem Rehabilitationsbeginn abhängig. Diese Faktoren wiederum beeinflussen den Zeitpunkt der Entlassung nach Hause.