Eine Studie aus Großbritannien setzte sich mit dieser Frage auseinander. Untersucht wurden insgesamt 770 Patienten über 18 Jahre mit moderater bis schwerwiegender Beeinträchtigung der oberen Extremität (null bis 39 Punkte im Action-Research-Arm-Test – ARAT), verursacht durch einen Schlaganfall, der eine Woche bis fünf Jahre zurückliegen konnte. Ausschlusskriterien waren unter anderem weitere Beeinträchtigungen der betroffenen oberen Extremität, vorherige robotergestützte Rehabilitation oder die Teilnahme an einer anderen Studie zur Rehabilitation der oberen Extremität. Primäre Zielgröße war die erfolgreiche Therapie der Funktion der oberen Extremität, gemessen mittels ARAT. Der ARAT evaluiert die Armfunktion über ein Punktesystem mit vier Unterskalierungen (Zupacken, Greifen, Kneifen und große Bewegungen), welche die Fähigkeit bewertet, eine Reihe von funktionellen Aufgaben durchzuführen. Die Punkteverteilung reicht von null (keine Funktion) bis 57 (normale Funktion). Die Definition des Therapieerfolges war abhängig vom ARAT-Wert der Baseline-Messung. Ein ARAT-Wert von null bis sieben benötigte eine Verbesserung von drei oder mehr Punkten, um als Erfolg gewertet zu werden. Ein Wert von acht bis 13 erforderte eine Verbesserung um vier oder mehr Punkte, ein Basiswert von 14 bis 19 eine Verbesserung von fünf oder mehr Punkten und ein ARAT-Basiswert von 20 bis 39 eine Verbesserung von sechs oder mehr Punkten. Als weitere Assessments dienten das Fugl-Meyer Assessment (FMA), der Barthel-ADL-Index, die Stroke Impact Scale (SIS) Version 3.0 und die Messung des Schmerzes in der oberen Extremität mittels einer numerischen Skala von null bis zehn. Für alle Tests bis auf die Schmerzmessung gilt, je höher der Wert, umso besser die Funktion. Das FMA umfasst folgende Subskalierungen: Motorik, Sensibilität, Bewegungsumfang und Gelenkschmerz (Score null bis 126). Der Barthel-ADL-Index besteht aus zehn Aktivitäten, zum Beispiel Essen oder Waschen (Score null bis 20). Der SIS-Fragebogen zur Bestimmung der Lebensqualität wurde von den Teilnehmern selbst beantwortet. Er umfasst neun Dimensionen: Kraft, Handfunktion, Mobilität, ADL, Emotionen, Gedächtnis, Kommunikation, soziale Teilhabe und Erholung vom Schlaganfall. Die Werte reichten von null bis 100.