Diesen Zusammenhang zwischen der anfänglichen Funktion und der Lebensqualität nach drei Monaten untersuchte ein US-amerikanisches Forscherteam aus Chicago. Die Wissenschaftler schlossen 113 Patienten nach ischämischem Schlaganfall in ihre retrospektive Kohortenstudie ein. Die Probanden waren durchschnittlich 71 Jahre alt (70,6 ± 14,5 Jahre), 54 Prozent waren männlich. Zu Beginn fanden Untersuchungen mit dem Functional Independence Measure (FIM) und der Berg-Balance-Skala (BBS) statt. Die Patienten wurden mit dem FIM im Mittel nach sechs Tagen und mit der BBS nach neun Tagen untersucht. Im FIM betrug der Median 54 Punkte, in der BBS 20 Punkte. Diese Ergebnisse wurden mit dem Fragebogen Quality of Life in Neurological Disorders (Neuro-QoL) nach drei Monaten abgeglichen. Der Neuro-QoL erfasst in verschiedenen Domänen die Lebensqualität von neurologischen Patienten (siehe unten). Laut Datenauswertung stand ein anfänglich um fünf Punkte besserer Wert von FIM und BBS im Zusammenhang mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Einschränkungen nach drei Monaten hinsichtlich der folgenden Aspekte: