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Indische Forscher randomisierten 60 erwachsene Patienten im akuten Stadium nach einem ischämischen Schlaganfall im Versorgungsgebiet der mittleren Hirnschlagader in drei Gruppen zu je 20 Personen:

  1. transkranielle Magnetstimulation (Theta Burst Stimulation – TBS), intermittierend an der betroffenen Hirnhemisphäre und kontinuierlich auf der kontralateralen Hemisphäre, plus Physiotherapie
  2. Funktionelle Elektrostimulation (FES) am paretischen Arm plus Physiotherapie
  3. ausschließlich Physiotherapie (PT).

Die Interventionen dauerten vier Wochen, danach wurde die Therapie für ein Jahr zu Hause fortgesetzt. Primäres Outcome war das Fugl-Meyer Assessment für die obere Extremität, die Nachuntersuchungen fanden nach einem, drei und sechs Monaten sowie nach einem Jahr statt. Beide Interventionsgruppen mit der zusätzlichen Elektrotherapie (TBS und FES) hatten sich in allen Follow-ups stärker verbessert als die PT-Gruppe. Es gab keine relevanten Unterschiede zwischen TBS und FES.