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Forscher aus Südkorea randomisierten 50 Patienten nach Schlaganfall in zwei Gruppen: Die Kontrollgruppe machte konventionelle Übungen zur Wiederherstellung der Handfunktion, die Interventionsgruppe führte Kraftübungen mit 70 Prozent des Einwiederholungsmaximums durch, und zwar in Form von Exergaming (videospielbasierte Übungen). Beide Gruppen übten für sechs Wochen, fünfmal wöchentlich für jeweils 30 Minuten am Tag. Die primäre klinische Zielgröße war die Handkraft, gemessen mit einem Dynamometer. Außerdem beurteilten die Wissenschaftler die Funktion der Hand, unter anderem mit dem Box-and-Block-Test, und befragten die Patienten nach Schmerz, Fatigue und Spaß an der Therapie. Zu Studienende hatte die Interventionsgruppe signifikant bessere Werte in der Kraft und Handfunktion verglichen mit der Kontrollgruppe und berichtete über mehr Spaß und Motivation während der Übungen.