Neurologie

Dieser Frage gingen Forscher aus China nach. Sie schlossen 121 Schlaganfallpatienten mit Spastik im Bereich der unteren Extremität in ihre Studie ein und teilten sie per Zufall einer von zwei Gruppen zu. Alle Patienten bekamen die konventionelle Nachsorge in Form eines Manuals und telefonischen Follow-up Terminen. 59 Patienten erhielten zusätzlich noch eine Anleitung von einer speziell ausgebildeten Pflegefachkraft für zu Hause.

Zu den genutzten Assessments gehörten das Fugl-Meyer-Assessment, die modifizierte Ashworth Scale, der 10-Meter-Gehtest und der Barthel Index. Gemessen wurde bei Entlassung sowie drei, sechs und zwölf Monate danach. Im Vergleich zur Gruppe mit der konventionellen Nachsorge alleine, schnitten die Patienten mit der zusätzlichen Therapie zu Hause im Hinblick auf Spastik, motorische Funktion, Gehfähigkeit und Aktivitäten des täglichen Lebens nach sechs und nach zwölf Monaten besser ab.