Politik
pt Mai 2021

Schluss mit dem Ehrenamt in Praxen!

Verhandlungen erneut abgebrochen – und jetzt?

Die Gespräche zwischen den maßgeblichen Verbänden und dem GKV-Spitzenverband endeten am 25. März 2021 erneut ohne Einigung. Künftig soll der Zeitaufwand für Therapiezeit sowie Vor- und Nachbereitung in der Leistungsbeschreibung ausgewiesen werden, so die Verbandsvertreter. Warum es wichtig ist, jetzt nicht nachzulassen.

Ein Beitrag von Jörg Stanko
Lesezeit: ca. 8 Minuten
snygggpix / shutterstok.com

„Den Verbänden geht es darum, die Bedingungen für Physiotherapie grundsätzlich zu verbessern. Dafür muss nicht nur die Vergütung erhöht werden. Therapeuten müssen unter anderem auch mehr Zeit und Flexibilität bekommen, um ihre Patienten gut behandeln zu können. Denn das Wohl der Patienten steht im Mittelpunkt“, erklärt Physio-Deutschland am 26. März, nachdem erneut Verhandlungsrunden gescheitert sind. (1)

Die Bundesregierung hatte im Mai 2019 im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) festgelegt, dass die Verhandlungspartner bundesweite Preise aushandeln sollen, die eine „leistungsgerechte und wirtschaftliche Versorgung“ ermöglichen. Um festzustellen, welche Vergütung dafür nötig ist, haben die Verbände das unabhängige Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) beauftragt, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT-Gutachten) durchzuführen. Mit den daraus abgeleiteten Forderungen sind die Verbände dann in die Verhandlungen eingestiegen. (2, 3)

Lesen Sie den vollen Artikel in

pt Mai 2021

Erschienen am 11. Mai 2021