Fritz liebt Schnee – er fiebert dem Winter entgegen. Dann zieht es ihn an den Wochenenden in die Berge zum Skifahren, Rodeln oder Schneeschuhwandern. Er hat gute Voraussetzungen: Bereits als Kind lernte er Skifahren und er ist oft in den Bergen unterwegs. Er weiß aber auch, dass seine Verletzungsanfälligkeit gerade zum Saisonbeginn hoch ist. Deshalb nimmt er an einem Präventionskurs teil, um Überlastungen und Verletzungen vorzubeugen.

Ein Beitrag von Doreen Richter und Sophia Buchschmid

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Der Kurs, den Fritz besucht, wird von Physiotherapeutin Juliane geleitet. Sie ist Skilehrerin und begeisterte Wintersportlerin. Sie hat ihn bereits im zweiten Jahr der Physiotherapieausbildung im Unterricht „Prävention und Rehabilitation“ entwickelt. Jeder Schüler erstellte damals im Rahmen eines Präventionsprojektes eigenverantwortlich einen Kurs zur Primärprävention. Die Lehrerin bot unterstützende Informationen und Hilfen an (1–6), ergänzt von Stunden für Selbststudium und Gruppenarbeit zur Besprechung der Themen und Methodik. Das Präventionsprojekt war Ergebnis und Abschluss des Unterrichts zur Prävention, der im bayerischen Lehrplan der Physiotherapieausbildung mehr als 20 Stunden umfasst (7).