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Beides ist möglich. In ihrer einfach verblindeten randomisierten kontrollierten Studie schlossen Forscher aus San Francisco 107 Patienten nach Implantation einer inversen Schulter-Totalendoprothese ein. Diese wurden entweder der Immobilisationsgruppe zugeteilt (postoperativ für sechs Wochen keine Gelenkmobilisation) oder der frühfunktionellen Gruppe, die sofort passiv mobilisiert wurde und auch aktiv bewegen durfte. Für die Nachuntersuchungen nach einem Jahr standen noch rund 80 Prozent der Patienten zur Verfügung (n = 44 aus der Immobilisationsgruppe und n = 42 aus der frühfunktionellen Gruppe). Outcomes waren Bewegungsausmaß, American Shoulder and Elbow Surgeons Score (ASES) und Komplikationen.