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In dieser retrospektiven Studie werteten Wissenschaftler die Daten von mehr als 300 Patienten mit schwerem Asthma aus. Diese hatten für drei Wochen an einem multimodalen Reha-Programm teilgenommen, unter anderem mit Ausdauertraining, Atemtherapie, Edukation und psychologischer Unterstützung. Einschlusskriterien waren, dass die Patienten mindestens 80 Prozent des Programms absolviert hatten und den Sechs-Minuten-Gehtest (6MGT) schafften. Zu den klinischen Zielgrößen vor und nach der Intervention zählten neben dem 6MGT auch die Borg-Skala zur Erfassung von Dyspnoe und Muskelermüdung. Außerdem wurden die Nebendiagnosen Bronchiektasen und obstruktives Schlafapnoe-Syndrom berücksichtigt. Die pulmonale Rehabilitation wirkte sich positiv aus, die Patienten verbesserten sich bei der zurückgelegten Strecke und der Sauerstoffsättigung im 6MGT, Dyspnoe und Muskelermüdung. Selbst bei zusätzlichen Bronchiektasen und / oder Schlafapnoe verbesserten sich Sauerstoffsättigung und Strecke im 6MGT.