Ja, sowohl allgemein als auch speziell für Sprunggelenksverletzungen. Zwei japanische Junioren-Fußballmannschaften wurden dazu untersucht: Eine Mannschaft integrierte in ihr Aufwärmtraining drei rumpfstabilisierende Übungen, die andere nicht. Beide Teams führten ihr gewohntes Trainings- und Spielpensum durch. Im Beobachtungszeitraum gab es bei der Übungsgruppe insgesamt 2,65 Verletzungen in 1.000 Trainings- und Spielstunden; die Kontrollgruppe hatte eine Verletzungsrate von 4,94. Die Neuverletzungsrate konnte durch die Übungen mehr als halbiert werden (Übende: 1,91; Kontrollgruppe: 4,06). Auch hinsichtlich der Sprunggelenksverletzungen wies die Übungsgruppe eine geringere Verletzungsrate auf als die Kontrollgruppe (0,32 versus 2,28). Die Autoren schlussfolgern aus diesen Ergebnissen, dass die Integration von stabilisierenden Rumpfübungen eine sinnvolle Maßnahme zur Prävention von Verletzungen ist.