Bisher schien die obere Extremität nach Schlaganfall im Verhältnis zur unteren weniger ausgiebig evaluiert; das soll sich künftig ändern. Eine australische Forschergruppe um Leanne Carey wollte im Rahmen der „Study of Effectiveness of Neurorehabilitation in Sensation“ (1) herausfinden, welche Barrieren, aber auch Möglichkeiten bei der Verwendung von Leitlinien in Bezug auf Sensibilitätsverlust nach Schlaganfall für Therapeuten entstehen.

Ein sensorisches Diskriminationstraining konnte deutliche Verbesserungen im Vergleich zu einem unspezifischen sensorischen Training erzielen (1, 2). In der Literatur finden sich bisher vor allem kompensatorische Therapiestrategien (3).