Im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie mit einem Follow-up von einem Jahr wurde die Effektivität eines Handübungsprogramms im Vergleich zur herkömmlichen Versorgung bereits gezeigt. Die Forscher erweiterten nun den Nachbeobachtungszeitraum auf durchschnittlich 26 Monate. Mittels postalischer Befragung evaluierten sie unter anderem die Handfunktion durch den Michigan Hand Questionnaire sowie die Lebensqualität. Zudem wurden die Patienten gefragt, wie oft sie ihre Übungen durchführten. Zwei Drittel der ursprünglichen Kohorte von 328 Patienten lieferten Daten für das erweiterte Follow-up; dabei waren 155 Patienten in der Übungsgruppe und 173 Patienten in der Kontrollgruppe mit der herkömmlichen Versorgung. Die Übungsgruppe wies im Vergleich zur Eingangsmessung auch nach mehr als zwei Jahren noch signifikante Verbesserungen auf – dies war in der Kontrollgruppe nicht der Fall. Allerdings waren die Unterschiede zwischen den Gruppen nach dieser langen Zeit statistisch nicht mehr signifikant. Dies deutet darauf hin, dass der Effekt mit der Zeit nachlässt.