Diese Fragestellung untersuchten Forscher aus Kanada. Sie schlossen 24 Arbeitnehmer einer Universität mit Hüft- oder Kniearthrose in ihre Untersuchung ein und teilten sie per Zufall in zwei Gruppen auf: Die Interventionsgruppe nahm an einem zwölfwöchigen Übungsprogramm teil, die Kontrollgruppe bekam keine Intervention. Gemessen wurden Arbeitsfähigkeit, Leistungsfähigkeit sowie die von den Patienten selbst berichteten Symptome, wie Schmerzen, Funktionsfähigkeit, depressive Symptome und Selbstwirksamkeit. Während sich die Teilnehmer in der Interventionsgruppe signifikant verbesserten hinsichtlich Arbeitsfähigkeit, Schmerzen, Funktionsfähigkeit und depressiver Symptome, kam es in der Kontrollgruppe zu keinen positiven Effekten. Diese Ergebnisse sollten in größeren Studien bestätigt werden. Wichtig ist auch, zu erforschen, wie die Therapieadhärenz erhöht werden kann.