Lernen soll Spaß machen, Neugierde wecken und Kompetenzen schärfen. Skills-Labs können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Was und vor allem wie kann in ihnen gelernt werden? Wo liegt ihr Nutzen? Welche Fähigkeiten können geschult werden? Und worin unterscheiden sich Low- und High-Fidelity-Simulation? Unsere Autoren sind mit der täglichen Praxis vertraut.

Einführung

Unter Skills-Lab wird im Allgemeinen eine zentrale Trainingseinrichtung verstanden, in der ausgewählte Fertigkeiten und Fähigkeiten geschult beziehungsweise geprüft werden. Der Begriff kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den beiden Worten „skill“ (Können, Geschick) und der Abkürzung „lab“ für „laboratory“ (Untersuchungsraum) zusammen (1).

Die Grundidee des Skills-Lab ist es, dass Lernende in einer geschützten Lernlandschaft berufliche Handlungen angeleitet oder selbstständig simulieren und hierzu ein differenziertes Feedback erhalten (2, 3). Dabei werden die im Vorfeld erworbenen theoretischen Kenntnisse miteinbezogen und mit sozialen und kommunikativen Fertigkeiten verknüpft, um die Simulationen auf hohem Niveau kompetenzorientiert zu schulen.